OSSA NOVA - Indikationen und Anwendung


Die Applikation durch die Fertigspritze kombiniert die einfache und sichere Anwendung mit der guten klinischen Wirksamkeit der Calciumphosphate. Die pastöse Konsistenz ermöglicht eine optimale Anpassung an die verschiedenen Defektformen.

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Paradontologie und plastische Chirurgie

Zur Auffüllung bzw. Rekonstruktion von weitgehend mechanisch unbelasteten kiefer- und gesichtschirurgischen Knochendefekten: u.a.
  • Defekte nach Exstirpation von Knochenzysten
  • Parodontaldefekte, auch in Verbindung mit dem Einsatz von Membranen
  • Defekte nach der Entfernung retinierter Zähne
  • Defekte nach Wurzelspitzenresektionen
  • Kleinere einwandige Defekte
  • Extraktionsdefekte für spätere Implantattherapie
  • Sinusbodenelevationen kleineren Umfangs (indirekter Sinuslift)
  • Peri-implantäre Defekte
  • Kleinere Defekte nach Entnahme von autologem Knochengewebe

Orthopädie und Unfallchirurgie

Zur Auffüllung und Regeneration von Knochendefekten und zur Unterstützung der Knochenheilung bei der osteosynthetischen Therapie in der Orthopädie und der Unfallchirurgie: u.a.
  • Nach Entnahme von kortikospongiösen Knochenspänen
  • Bei Knochendefekten in der Revisionsendoprothetik (z.B. acetabuläre Defekte bei Hüft-TEP-Revision),
  • Bei operativen Spondylodesen (Fusionen)
  • Zur Auffüllung von Cages in der Wirbelsäulenchirurgie
  • Nach Tumorresektionen
  • Bei Pseudarthrosen
  • Bei Frakturen, die durch bestimmte Osteosynthese-Verfahren behandelt werden

Anwendung

Für die korrekte Funktionsweise von OSSA NOVA ist ein direkter Kontakt zum vitalen Knochengewebe unbedingt erforderlich. Die Lokalisation sowie Art und Größe des Knochendefektes bestimmen die operative Vorgehensweise.
Die Applikation von OSSA NOVA darf nur in angefrischte, gesäuberte Defekte erfolgen. Granulations- und Bindegewebe muss gründlich entfernt werden. Für eine verbesserte Vaskularisierung kann der umliegende Knochen zusätzlich punktuell eröffnet werden.

Die Applikation von OSSA NOVA sollte direkt in den Defekt erfolgen. Eine vorherige Anmischung mit Patientenblut ist nicht erforderlich.
Die Defektauffüllung sollte bis auf Höhe des umliegenden Knochens erfolgen. Die Beimischung von autologem Knochenmaterial ist möglich, um die Knochenneubildung zusätzlich zu unterstützen.
Nach der Auffüllung des Knochendefektes ist ein Verschluss in jedem Fall mittels Periost oder Membran erforderlich, um ein Ausspülen des Materials und das Einwachsen von Bindegewebe zu verhindern. Der augmentierte Bereich sollte während der initialen Einheilungsphase mechanisch entlastet werden.
Verpackung und Granulat von BONITmatrix® (ein synthetisches, resorbierbares Knochenaufbaumaterial)

Synthetisches Knochenaufbaumaterial BONITmatrix®


Verpackung und Membran der Hypro-Sorb® F, eine Zweischicht-Kollagenmembran

Natürliche Kollagenmembran Hypro-Sorb® F


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