BONITmatrix® - Indikationen und Anwendung


BONITmatrix® ist zugelassen für den Einsatz in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der plastischen Chirurgie, Parodontologie sowie der Orthopädie und Traumatologie.
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie:
  • Sinusbodenelevationen (offen und geschlossen)
  • Peri-implantäre Defekte
  • Andere mehrwandige Alveolarknochendefekte
  • Extraktionsdefekte für spätere Implantat-Therapie
  • Defekte nach der Entfernung retinierter Zähne
  • Defekte nach Exstirpation von Knochenzysten
  • Defekte nach Wurzelspitzenresektionen
  • Augmentation von vertikalen und lateralen Knochendefiziten im Kieferkamm
  • Defekte nach Entnahme von autologem Knochen
Paradontologie:
  • Parodontaldefekte, auch in Verbindung mit dem Einsatz von Membranen
  • Intraossäre ein- und zweiwandige Defekte
  • Furkationsdefekte
Orthopädie & Traumatologie:
  • Nach Entnahme von kortikospongiösen Knochenspänen
  • Nach Tumorresektionen
  • Bei acetabulären Defekten bei Hüft-TEP-Revisionen
  • Bei operativen Spondylodesen (Fusionen)
  • Bei Pseudarthrosen
  • Bei Frakturen, die durch bestimmte Osteosynthese-Verfahren behandelt werden

Anwendung

Die operative Vorgehensweise richtet sich nach der Lokalisation, Art und Größe des Knochendefektes. Für die Funktionsweise von BONITmatrix® ist ein direkter Kontakt zum vitalen Knochengewebe unbedingt erforderlich.

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. R. Böttcher
Eröffnung des Defektbereiches und Säuberung des Defektes
Eröffnung des Defektbereiches und Säuberung des Defektes (Entfernen von Granulationsgewebe, Weichgewebe, nekrotischem Gewebe, Anfrischen der Defektränder um ein Einbluten zu gewährleisten!)
Anmischen von BONITmatrix®-Granulat mit dem Eigenblut des Patienten
Anmischen von BONITmatrix®-Granulat mit dem Eigenblut des Patienten, ggf. autologe Knochenspäne beimischen.
Vollständiges Auffüllen des Defektes mit dem Gemisch BONITmatrix®-Patientenblut
Vollständiges Auffüllen des Defektes mit dem Gemisch aus BONITmatrix® und Patientenblut mit leichtem Materialüberschuss. Das Material dabei nicht zu stark komprimieren.
Abdeckung des augmentierten Bereiches mit einer Membran und Wundverschluss
Abdeckung des augmentierten Bereiches mit Membran oder Periost und Wundverschluss durch speicheldichte Naht.

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